ÖMA - Ökologische Molkereien Allgäu
 

Rösslerhof | Familie Güldenberg

Der Hof

Der Rösslerhof liegt im südlichen Oberschwaben unweit von Ravensburg auf ca. 602m über NN. "Eine der Regionen in der alles wächst und gedeiht. Vom Hopfen bis zur Milchkuh", findet Gereon Güldenberg. Im 13. Jahrhundert von der Benediktinerabtei Weingarten gegründet, wurde der Rösslerhof 1981 auf die ökologische Wirtschaftsweise der Bioland-Richtlinien umgestellt. Als einer der Pionierhöfe in der Öko-Landwirtschaft zählt der Rösslerhof zu einem der ältesten Partnerbetriebe der Ökologischen Molkereien Allgäu, welcher unter anderem den ersten deutschlandweiten Bio-Hartkäse hervorbrachte.

Der Bauer

Gereon Güldenberg, Eigentümer des Rösslerhofs, ist gelernter Diplom-Agraringenieur, hat den Hof 1999 übernommen und 2009 zusammen mit seiner Frau gekauft.

Die Bäuerin

Zusammen mit ihrem Ehemann hat Bianka Güldenberg drei Kinder und ist, neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Altenpflegerin in die tägliche Hofarbeit miteinbezogen. Zu ihren Hobbies zählt sie außerdem den Sport.

Mädle und Buaba

Die Söhne Silas und Mauritz und Tochter Sophia - fünf bis zwölf Jahre als - sind zwar noch Schüler, stehen Mama und Papa aber natürlich tatkräftig zur Seite.

Hofhelfer

Zusammen mit ihrem Mitarbeiter Ahmet Yüzen und zwei Auszubildenden, die auf dem Hof leben, wird der Hof so jeden Tag vielfältig bewirtschaftet. Wenn Güldenbergs mal eine Auszeit benötigen, um bspw. nach Mallorca oder Elba in Urlaub zu gehen, kümmern sich die tatkräftigen Mitarbeiter um den Bioland-Hof.

Das liebe Milchvieh

Die rund 80 Milchkühe unter anderem Gereons Lieblingskühe Biggi, Tigerschnecke, Arlene aber auch das einjährige Rind Helmut, sind allesamt Kühe der Rasse Braunvieh. Durchschnittlich werden sie rund 8 bis 10 Jahre alt, wobei auch ein paar ältere Kuhdamen, die bis zu 14 Jahre alt sind unter ihnen weilen - beispielsweise Tigerschnecke. Die Kühe werden mit 32 Monaten das erste Mal stolze Kuhmamas und bleiben rund 5 Tage mit Ihren Kälbern zusammen. Gereon Güldenberg praktiziert hierbei die Kälberaufzucht per Ammenhaltung.
Übrigens Kuh Biggi aus den Kurzclips 'Unglaubliche Biogeschichten' stiehlt dem Landwirt und seinem Hof momentan mächtig die Show!

Stallleben

Das Braunvieh des Rösslerhofs lebt in einem ruhigem Boxenlaufstall mit komfortablen tief-eingestreuten Liegeflächen und Pflegebürsten. Jede Kuh hat darin rund 6-8m² zur Verfügung. Gereon Güldenberg plant für die Zukunft jedoch die Fertigstellung eines größeren Stalls für seine Milchkühe.

Lecker ... Futter

Auf rund 40ha landwirtschaftlicher Fläche und auf den Weideflächen wird sowohl das gute Futter der Milchkühe (übrigens gut 100kg pro Kuh pro Tag) wie - neben Gras - auch Ackerbohnen und -erbsen, aber auch Streuobst, Gemüse und Getreide angebaut, welches unter anderem auch zu Rösslerhof Mehl (bspw. Spätzlesmehl) weiter verarbeitet wird. Neben dem täglichen Zugang zum Laufhof stehen dem Milchvieh insgesamt rund 80ha als Weideland zur Tag- und teils auch Nachtweide zur Verfügung.

Mit dem Lastenesel

Bei einer Bewirtschaftung für die Milchviehhaltung, aber auch Getreideanbau, Gemüseanbau und mehr reicht ein Traktor inzwischen bei weitem nicht mehr aus. Und wir sprechen hier von schlappen 125ha Gesamtfläche des Bioland-Hofs.

Gesundes Gemüse

Jedes Jahr werden mehr als 40 verschiedene Gemüsearten in der Gärtnerei des Rösslerhofs angebaut.

Apfelbäume und Co.

Das Obst der Streuobstwiesen wird auf dem Hof gepresst und abgefüllt oder zum Teil zu Schnaps gebrannt.

Der Wald vor lauter Bäumen...

Im 5ha großen Stück eigenem Wald sind die abenteuerlichen Spaziergänge und Entdeckungstouren für Groß und Klein vorprogrammiert.

In der Scheune

Auf dem recht vielfältigen Betrieb werden neben der Milchviehhaltung auch weitere Tätigkeiten verrichtet. Wenn also nicht gerade eine Kunstausstellung die geräumige Scheune belegt, dann werden hier das hofeigene Getreide, Streuobst, Gemüse und Heu untergebracht.

Im "Hoflädele"

3x die Woche hat der, von Helga Metzler gepachtete und betriebene, Rösslerhof Hofladen geöffnet. Während dieser Zeit ist der restliche Hof auch offen um Besucher zu empfangen.

Supernasen und Samtpfoten

Ohne Hofkatzen wäre die Getreidehaltung des Rösslerhofs beinahe unmöglich. Lebendige Mäusejäger sind dabei das A und O.

Die Bauernhof-Tiere

Neben den etlichen (Rauch-)Schwalben und einigen Bartfledermäusen leben auf dem Hof auch 10 Lakenfelder-Hühner.

Naturschutz

In Zusammenarbeit mit dem NABU hat Gereon Güldenberg bereits einige Nistkästen für Schwalben und die seltenen Bartfledermäuse auf seinem Hof untergebracht. Mittels des ÖMA Naturschutzprojektes wurden außerdem einige Maßnahmen der Heckenpflege, Randstreifenextensivierung und Neupflanzung von Gehölzen umgesetzt. Zusammen mit einigen ÖMA Mitarbeitern wurde zudem 2013 eine neue Hecke gepflanzt.

Ab zur Käserei

Die rund 1200 Liter Bioland-Milch, die täglich im Fischgrät-Melkstand gewonnen werden, werden zur ÖMA Produktion in Kofeld gebracht in welcher Käsermeister Martin Bauhofer die ÖMA Fassbutter und den ÖMA Rösslerhof Emmentaler herstellt, welcher nebenbei gesagt des Landwirts Lieblingskäse ist.

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