ÖMA - Ökologische Molkereien Allgäu
 

Biolandhof Sigg | Familie Sigg

Der Hof

Hauptsächlich aufgrund von artgerechter Tierhaltung und persönlicher Überzeugung hat Familie Sigg ihren Hof 2008 auf die Richtlinien der Bioland-Haltung umgestellt. Klaus Sigg gibt aber auch ganz offen zu, dass der finanzielle Aspekt hierbei zum Tragen kam. Bereits seit 1986 ist die Familie Eigentümer des Hofs, der auf ca. 620 m über NN in Leupolz im schönen Allgäu liegt.

Der Bauer

Klaus Sigg, Landwirtschaftsmeister und Teil der freiwilligen Feuerwehr Wangen-Leupolz, findet "wer 'fair' zu den Bauern ist, ist auch 'fair' zur Umwelt und damit zu sich selbst".

Mädle und Buaba

Jakob und Christoph, Söhne von Klaus Sigg, stehen tatkräftig zur Seite.

Hofhelfer

Auf dem Hof leben neben der Familie Sigg auch die Eltern von Klaus Sigg. Während der Erntesaison sind außerdem zwei saisonale Arbeitskräfte für Ernte und Hofarbeiten angestellt.

Das liebe Milchvieh

Im komfortablen Boxenlaufstall finden ca. 60 Milchkühe der Rasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind eine Unterkunft. Die Kühe kalben erstmals mit ca. 27 Monaten wobei die Kälbchen mit Muttermilch getränkt werden. Jede Milchkuh kalbt durchschnittlich 5 Mal und somit befinden sich im Jahr rund 70 Kälbchen Nachwuchs im Stall. Klaus Siggs 10-jährige Oldie-Dame Gerri und seine Lieblingskühe Maria, Klara, Olga und Uschi haben somit also ordentlich Gesellschaft.

Stallleben

Das Milchvieh lebt auf je 9-10 m² Platz pro Tier auf eingestreuten Liegeflächen in einem hellen Boxenlaufstall mit Pflegebürsten, Zusatzbeleuchtung und Stallventilatoren. Während der heißen Sommerzeit ist dieser schön kühl. Die Tiere können aber auch durch ausreichend Schatten und Tränken auf der Weide, sowie bei Nachtweide Akühlung tanken. Noch mehr 'Abkühlungsmöglichkeiten' haben sie sogar im Winter, in welchem sie noch zusätzlich auf die Weide dürfen.

Lecker ... Futter

Auf den ca. 59ha Äckern (und davon 15ha Wiesen und Weideflächen) des Hofes werden die rund 70kg Futter, die jede Kuh am Tag verspeist angebaut. Neben dem Gras und Heu, sind das Ackerbohnen, Getreide, Ackererbsen. Als weiteres Futtermittel erhalten die Kuhdamen übrigens Weizenkleie.

Mit dem Lastenesel

Bei 59ha Fläche hat der Traktor ganz schön ordentliche Strecken zurückzulegen.

Apfelbäume und Co.

Familie Sigg brennt auch selbst Schnaps - na dann 'zum Wohl'!

Der Wald vor lauter Bäumen...

Der hofeigene Wald dient nicht nur der Holzgewinnung sondern auch als Unterkunft und Bewahrung des Lebensraums von Vögeln, Rehen und weiteren Bewohnern.

In der Scheune

Neben dem größtenteils eigens angebauten Futtervorrat wird hier bestimmt auch der gute selbst gebrannte Schnaps versteckt.

Supernasen und Samtpfoten

Teil der Familie sind auch Hund Timi und Katze Bella.

Energie

Mittels Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern arbeitet die Familie noch nachhaltiger indem sie Strom aus regenerativen Energien einspeist.

Ab zur Käserei

Die zweimal täglich gemolkene Bioland-Milch aus dem Fischgräten-Melkstand (beim Fischgräten-Melkstand stehen die Kühe in einem Winkel zur Seite und sind so wie Fischgräten aneinander gereiht, der Euter zeigt zur Mitte, zur sogenannten Melkgrube) wird täglich zur ÖMA Produktion nach Kofeld gebracht um leckeren ÖMA Rösslerhof Emmentaler und ÖMA Fassbutter zu produzieren.

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