ÖMA - Ökologische Molkereien Allgäu
 

Biohof Müller | Familie Müller

Der Hof

Seit 1993 sind Renate und Wilfried Müller Eigentümer des Biohof Müller. Aufgrund diverser Gründe wie der eigenen Gesundheit, persönlicher Überzeugung und der artgerechten Tierhaltung entschlossen sie sich zur Milchkuhhaltung nach Bioland-Richtlinien, auf die sie 2010 nach 2 Jahren Übergangszeit umgesteltt hatten. Auf rund 630m über NN in Wallmusried bei Kisslegg im schönen Allgäu wirtschaften sie so auf rund 44ha Gesamtfläche.

Der Bauer

Wilfried Müller, Landwirt und Eigentümer des Biohofs Müller, zählt zu seinen Hobbies das Joggen und Radeln, sowie künstlerische Einlagen auf der Tanzfläche und im Theater.

Die Bäuerin

Renate ist mit Wilfried Müller verheiratet. Zusammen mit ihrem Mann ist sie leidenschaftliche Tänzerin und Schauspielerin im Theater.

Mädle und Buaba

Die drei Kinder Sophia, Amina und Laurin leben zusammen mit Mama, Papa und Oma auf dem Hof in Wallmusried.

Hofhelfer

Die Familie ist in die Arbeit auf dem Hof integriert. Auch die bei der Familie lebende Oma der Kinder ist hierbei nicht wegzudenken.

Das liebe Milchvieh

Faironika, Elisa, Misse und Beba - die Namen von Wilfrieds Lieblingskühen sind gar nicht so leicht zu merken. Sie sind vier der rund 51 Braunvieh-Kühe, die auf dem Hof der Müllers die leckere Bioland-Milch produzieren. Durchschnittlich werden sie rund 7 Jahre alt und kalben ab dem 27. Monat. So wächst die Kuhfamilie jährlich um rund 50-55 Kälbchen. Die 10 Jahre alte Kuh-Oma Misse, hat so schon einigen Zuwachs miterlebt.

Stallleben

Im Boxenlaufstall mit eingestreuten Liegeflächen sind die rund 51 Milchkühe der Müllers untergebracht. Sie können sich auf 6-8m² ausbreiten und mit Pflegebürsten, beseitigten Lärmquellen und Zusatzbeleuchtungen verwöhnen lassen. Durch großzügig bemessene Hubfenster kann zudem eine ständige Frischluftzufuhr sowie viel Tageslicht in den Stall gelangen. Frischluftschnuppern können die Damen jedoch auch reichlich beim täglichen und nächtlichen Weidegang.

Lecker ... Futter

Für die ständige Futtervorlage der Milchkühe wird frisches Gras und Heu aus ca. 25ha Fläche eingeholt. Aufgrund der Umstellung zur Biohaltung haben die Müllers jedoch auch den Weidegang für die Tiere erhöht und somit die Einholung des Futters, welches die Tiere auf der Weide fressen eingespart. Dies verringert den Zeitaufwand und vor allem den CO2-Ausstoß durch die Traktorfahrten.

Mit dem Lastenesel

Neben dem Arbeitstraktor hat Familie einen Traktor im Oldtimer-Alter, der unter anderem mit der Kupplung so seine Tücken mit sich bringt, die Sohn Laurin, jedoch alle schon spielend meistert. Dieser wird zum Teil genutzt um Maßnahmen des ÖMA Naturschutzprojektes - wie das Stehenlassen von Rand- und Reststreifen um bessere Aussaaten der Kräuter zu erreichen - umzusetzen.

Der Wald vor lauter Bäumen...

Der Familie gehört zusätzlich zum Hofgelände auch ein Stück Wald, welches nicht nur der Holzgewinnung, sondern auch der Unterhaltung der Kinder dient.

In der Scheune

Unter dem Dach der Scheune, wurde einer der Turmfalkennistkästen aus dem Naturschutzprojekt angebracht.

Im "Hoflädele"

2012 installierten Müllers auf ihrem Biohof einen Automaten, an welchem Tag und Nacht frische Rohmilch gekauft werden kann. Diese kann per Selbstbedienung am Automaten gewonnen werden. Hierfür wird jeden Tag 50l frische Rohmilch eingefüllt und gekühlt. Mit Kannen und Flaschen kann so direkt beim Erzeuger gesunde und leckere Milch aus Bioland-Haltung gekauft werden.

Supernasen und Samtpfoten

Mischlingshündin Ina ist bei jedem Ausflug auf dem Hof mit zur Stelle.

Energie

Zur Einspeisung von regenerativen Energien befindet sich auf dem Stalldach des Biohofs eine Photovoltaik-Anlage.

Naturschutz

Im Rahmen des ÖMA Naturschutzprojektes wurden die ohnehin schon naturschützenden Maßnahmen auf dem Biohof Müller, wie Rauchschwalbennester und Gehölze als Unterkunft für Vögel und Insekten, den Landwirt-Ehepaar bewusst näher gebracht und ergänzt. So lernten sie die Sumpfdotterblume, welche sehr selten ist und das Breitblättrige Knabenkraut, eine Orchidee auf ihren Feuchtwiesen kennen, und wurden so auf besondere Arten auf ihren Flächen hingewiesen. Wildtierfreundliches Wirtschaften, durch Absuchen der Flächen gehört hierbei ebenso zur Selbstverständlichkeit. Im Rahmen der Projektes wurden zudem Turmfalkennistkästen angebracht, Rand- und Reststreifen festgelegt und zusammen mit einigen ÖMAten 75m Hecke entlang der Straße als Windschutz und Unterkunft für Tiere gepflanzt.

Ab zur Käserei

Die frische Bioland-Milch aus dem Fischgräten-Melkstand, welche nicht im Milchautomat verkauft wird, wird täglich an die ÖMA Produktion in Kofeld geliefert und zu ÖMA Rösslerhof Emmentaler und ÖMA Fassbutter verarbeitet.

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